11 Jahre Arbeit, 1200 Stunden Material, 99 konzentrierte Filmminuten
Was kann denn nach The Act of Killing noch kommen? Das werden sich viele gefragt haben. Warum ein weiterer Film vom selben Regisseur über dieselbe Thematik?
Joshua Oppenheimer ging es von Anfang an vor allem um die Opfer des indonesischen Völkermordes. Der Film, der die Täter in den Mittelpunkt stellte, ist sozusagen auf dem Weg zum Kern der Thematik entstanden, bei dem der Regisseur nun mit The Look of Silence angekommen ist. Dem Film, der sich auf die Perspektive der Opfer konzentriert. Der Film, an dem Joshua Oppenheimer schon gearbeitet hat, als ich mit ihm über The Act of Killing im Interview gesprochen habe.
Meine ausführliche Kritik zu The Look of Silence gibt es bei kino-zeit.de >hier